US-Bank droht hohe Strafen für die Blockade des Zugangs zu Arbeitslosenunterstützung

US-Bank droht hohe Strafen für die Blockade des Zugangs zu Arbeitslosenunterstützung
Die U.S. Bank wurde zur Zahlung von Strafen in Höhe von fast 36 Millionen US-Dollar verpflichtet, weil sie Kunden während der COVID-19-Pandemie den Zugang zu Arbeitslosengeld verweigert hatte, wie das Consumer Financial Protection Bureau (CFPB) berichtete. Das ReliaCard-Prepaid-Kartenprogramm der Bank zur Arbeitslosenversicherung wurde von berechtigten Verbrauchern genutzt, um Zugang zu staatlicher Arbeitslosenunterstützung zu erhalten. Die Teilnahme an dem Programm erlebte zu Beginn der Pandemie einen deutlichen Anstieg.
Ungerechtes Einfrieren von Konten
Die U.S. Bank weitete jedoch ihre Einfrierungskriterien aus und sperrte die Konten von Zehntausenden von ReliaCard-Nutzern. Diese Maßnahme führte dazu, dass diesen Kunden ihre Leistungen für einen längeren Zeitraum vorenthalten wurden.
Verletzung von Gesetzen
Die CFPB stellte fest, dass die U.S. Bank gegen den Consumer Financial Protection Act und den Electronic Fund Transfer Act verstoßen hat. Die Bank behinderte den Zugang zu staatlichen Leistungen und stellte keine vorläufigen Kontogutschriften zur Verfügung. Darüber hinaus verlangte die Bank von den Verbrauchern, umfangreiche Unterlagen zur Bestätigung ihrer Identität vorzulegen, anstatt ein effizienteres Tool zur Verifizierung von Mobiltelefonen zu verwenden.
Strafen und Vergleich
Die Bank wurde von der CFPB angewiesen, 5,7 Millionen US-Dollar an betroffene Kunden zu zahlen und eine zivilrechtliche Strafe in Höhe von 15 Millionen US-Dollar zu zahlen. Das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) hat der Bank außerdem eine Strafe in Höhe von 15 Millionen US-Dollar auferlegt. Im Rahmen des Vergleichs hat die Bank ein Fehlverhalten weder zugegeben noch bestritten.
Antwort der U.S. Bank
In ihrer Reaktion auf die Strafen erwähnte die U.S. Bank, dass ihr ReliaCard-Programm während der Pandemie um fast 4.000 % ausgeweitet wurde. Die Bank behauptete, über 375 Millionen US-Dollar an Betrug verhindert zu haben. Er betonte auch die Verbesserungen, die seit Beginn der Pandemie am Programm vorgenommen wurden, und sein Engagement für die Betreuung der Kunden staatlicher Behörden und deren Kunden.
Implikationen und Lehren
Dieser Fall wirft ein Licht auf die Herausforderungen, mit denen Finanzinstitute konfrontiert sind, wenn es darum geht, die gestiegene Nachfrage nach Dienstleistungen in Krisenzeiten zu bewältigen. Es unterstreicht auch, wie wichtig es ist, effiziente und zugängliche Lösungen für Kunden anzubieten. Darüber hinaus unterstreicht dieser Fall, wie wichtig es für Banken ist, sich an die Vorschriften zu halten und sicherzustellen, dass die Kunden mühelos auf ihre berechtigten Leistungen zugreifen können.
Erinnerungen und Betonung der Rechenschaftspflicht
Diese Strafe dient als Mahnung für Finanzinstitute, den Kundenservice und die Einhaltung von Vorschriften zu priorisieren, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. Sie betont auch die Rolle der Regulierungsbehörden, wenn es darum geht, Banken für ihr Handeln zur Rechenschaft zu ziehen und die Rechte der Verbraucher zu schützen.